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"(Papier)Geld regiert die
Welt."
Eines ist sicher. Wir leben in spannenden Zeiten und nichts ist sicher.
Die Menschheit wurde immer wieder von Wirtschaftskrisen,
Hyperinflationen, Währungsreformen, Finanzkrisen und sonstigen
großen Krisen und daraus resultierenden politischen Krisen heimgesucht. Auf der
ganzen Welt hat es seit Jahrtausenden diese Szenarien immer wieder gegeben.
Beispiele gibt es genug.
-Die Geldentwertung im siebten Jahrhundert vor Christus durch König Midas.
-Die römische Finanzkrise in Asia im 1. Jahrhundert v. Chr.
-Am 7. Februar 1673 platzt die seit zirka 1634 andauerde Tulpenzwiebelspekulation
in Holland.
-Weltwirtschaftskrise von 1857
-Weltwirtschaftskrise von 1929
-Währungsreform in Deutschland 1948
In Umlauf gebrachtes nicht
gedecktes Papiergeld, ist dabei immer und immer wieder zu
seinem inneren Wert zurückgekehrt. Also Null. Beispiele:
Deutsche Geschichte:
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Goldmark von 1908 =
wertlos |
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Reichsmark von 1923 =
wertlos |
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D-Mark ab 1948 =
ungültig |
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Euro ab 2001 = ......? |
Was ist ein "nicht
gedecktes Papiergeldsystem?" Wie der Name schon
sagt besteht unser heutiges Geldsystem aus bedruckten Papierzetteln die
keinen inneren Wert haben. Wir leben in einer Papiergeld-Herrschaft. Von "nicht
gedeckt" sprechen wir, weil dieses Papier-Geld an keinen wahren Wert
gekoppelt ist und somit theoretisch unendlich vermehrbar.
Das Problem ist, dass die Notenbanken durch immer mehr ungedecktes Geld
(ungedeckte Schuldversprechen) das Verhältnis von Geldmenge zu den
vorhandenen Waren und Dienstleistungen verschlechtern.
Eine gigantische Papiergeldmengenausweitung (möglich wegen fehlender
Deckung in Gold oder Silber) wie wir sie gerade haben (unbeschränkte
Kreditmengenexpansion) wird über früher oder später die Preise enorm ansteigen
lassen.
Nur in einem Papiergeldsystem ist die unbegrenzte
Expansion der Kreditmenge möglich. Aus dem nichts wird Geld
geschaffen.
Also funktioniert dieses ganze System nur, weil
wir alle in den von Gesetzes wegen festgelegten nominalen aufgedruckten Wert
vertrauen. (5,10,50...€) Ein Geldsystem, dass letztlich nur auf Vertrauen
basiert.
Früher war das Geld noch richtiges Warengeld, also Gold oder Silber in Form von
Münzen. Weil größere Beträge in physischem Gold bzw. Silber sehr schwer und die
Transportwege oft unsicher waren, wurde das Metall in Schatzkammern eingelagert und
dafür gab es Einlagerungsscheine. Diese Scheine wurden für
Tauschgeschäfte untereinander verwendet. Das waren quasi die ersten
Geldscheine.
Weil die meisten Menschen immer wieder Ausschau halten nach Möglichkeiten reicher
zu werden, kamen die Menschen der einlagernden Stätten auf die Idee mehr
Einlagerungsscheine auszugegeben, als tatsächlich Metalle eingelagert waren. Also
Gewinne aus dem nichts, ein tolles und verlockendes Geschäft.
Diese Geschäfte gingen nur solange gut bis diese Praktiken bekannt wurden und die
Leute ihre hinterlegten Werte wieder abholten. Dies war dann das Aus für den
Verleiher.
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